Kiras Bücher
In den Büchern von Kira Nyenstad für Jugendliche und Erwachsene stehen nicht fantastische Welten im Mittelpunkt, sondern die leisen Geschichten des Lebens. Es geht um Abschied und Erinnerung, um Einsamkeit und Nähe, um Verlust, Vergebung und um jene Begegnungen, die manchmal nur einen Augenblick dauern und trotzdem etwas hinterlassen.
Ihre Geschichten erzählen von Menschen, die zurückblicken, loslassen oder versuchen, einen neuen Weg zu finden. Ein alter Telefonapparat kann dabei zum stillen Begleiter werden, ein letzter Tanz zum Abschied, Regen zu einem Ort der Geborgenheit und geschriebene Zeilen zu etwas, das zwei Menschen miteinander verbindet. Oft sind es gerade die unscheinbaren Momente, in denen sich etwas verändert.
Kiras Bücher sind ruhig, gefühlvoll und nachdenklich. Sie erzählen nicht laut, sondern lassen Raum für das, was zwischen den Zeilen liegt. Für Erinnerungen, die bleiben. Für Worte, die nie ausgesprochen wurden. Für Menschen, die fehlen. Und für die Hoffnung, dass selbst nach einem Abschied etwas weiterlebt.
Wer ihre Geschichten liest, begegnet deshalb nicht nur ihren Figuren. Vielleicht findet man zwischen den Seiten auch ein kleines Stück von sich selbst wieder.
"Abschied und Erinnerung" vereint drei bewegende Erzählungen, die sich mit Verlust, Trauer, Liebe und dem Weiterleben nach dem Tod auseinandersetzen. Dabei stehen stille, intime Momente im Mittelpunkt, in denen Menschen versuchen, mit dem Unaussprechlichen umzugehen – und dabei Trost, Hoffnung und Verbindung finden.

Nach dem Tod seines geliebten Großvaters fühlt sich Noah allein und verloren. Eines Tages greift er zu einem alten, schwarzen Telefon, das längst nicht mehr funktioniert und wählt eine Nummer, die er nicht kennt. Doch statt der erwarteten Stille hört er etwas in der Leitung.
Ein Gespräch beginnt, das alles verändert.
Eine berührende Geschichte über Verlust, Hoffnung und das Unsichtbare, das uns verbindet.

Emily lebt zurückgezogen, abgeschottet von der Welt, deren Geräusche und Lichter sie nur noch als stumme Begleiter wahrnimmt. Nacht für Nacht sitzt sie am Fenster, bis ein flüchtiges Lichtsignal ihre monotone Welt durchbricht. Es ist der Beginn einer wortlosen Verbindung — ein stiller Dialog aus Zeichen, der mehr sagt als tausend Worte.
Ein Roman über Einsamkeit, Sehnsucht und die leise Hoffnung, gesehen zu werden.

Broschüre zur Fotografie-Ausstellung zum Thema Geometrie in der Natur - Diagonalen und Formen

Lina kennt die Stille besser als jedes Wort.
In einer Welt voller Stimmen, Lachen und Gespräche bleibt sie unsichtbar — leise, zurückgezogen, gefangen in Gedanken, die niemand hört. Bis sie Noah begegnet, einem Jungen, dessen Stille anders klingt.
Er spricht mit Blicken, mit Händen, mit Gesten — und zeigt ihr, dass man auch ohne laute Worte verstanden werden kann.
Zwischen flüchtigen Momenten, stillen Botschaften und der zarten Sprache des Herzens lernt Lina, dass Mut nicht laut sein muss. Und dass Freundschaft oft genau dort beginnt, wo Worte enden.
Ein poetischer, leiser Roman über Ängste, Freundschaft und die Kraft, sich selbst eine Stimme zu geben — auch, wenn sie nur flüstert.

Wenn keiner hinsieht“ erzählt in leisen, ehrlichen Tagebucheinträgen von Neele, die in einer Familie lebt, die auseinanderzubrechen droht. Zwischen Streit, Stille und dem ständigen Gefühl, unsichtbar zu sein, hält sie für alle den Alltag zusammen — während ihre eigenen Gedanken und Wünsche im Schatten bleiben. Ein stilles, berührendes Buch über das Erwachsenwerden in einem Zuhause, das längst kein Zuhause mehr ist. Über das Helfen, das Schweigen, das Durchhalten — und die stille Hoffnung, irgendwann selbst gesehen zu werden.

Zwei Geschichten über Stille, Nähe und das Gesehenwerden.
Wenn Worte fehlen, beginnt oft das Wesentliche: ein Blick, ein Licht, eine Geste.
In diesen beiden Erzählungen begegnen sich Menschen, ohne ein Wort zu sprechen – und doch sagen sie sich alles.
Für alle, die wissen:
Manchmal ist es das Flüstern, das am tiefsten berührt.

Nach einem schweren Verlust verstummt Leon. Worte scheinen ihm fremd geworden — nur der Regen bleibt, als ständiger Begleiter in einer Welt, die er nicht mehr versteht. Als ein neuer Lehrer sein Schweigen nicht überhört, beginnt eine leise Annäherung, bei der nicht Worte, sondern Erinnerungen, Musik und der Regen selbst den Weg zurück ins Leben zeigen.
Ein stilles, tiefgehendes Buch über Trauer, Hoffnung und die feinen Zwischentöne, in denen wir manchmal am meisten fühlen.

Ein Gespräch, das nie eins war. Eine Wahrheit, die zu schwer ist, um getragen zu werden.
Ein Abend. Zwei Menschen. Sechs Gläser.
Was als harmloser Smalltalk beginnt, wird zum Abstieg in eine Seele, die gelernt hat, zu überleben, ohne zu leben. Zwischen Alkohol und Erinnerung, zwischen Zynismus und zarter Hoffnung erzählt die namenlose Protagonistin von Einsamkeit, alten Wunden und der Suche nach einem Gefühl, das längst verschwunden ist: sich selbst zu spüren.
Ein literarischer Monolog, roh und ungefiltert – über das Schweigen, das in uns wohnt, und die Erkenntnis, dass manche Wahrheiten nur im Flüsterton erträglich sind.
Für alle, die schon mal gefragt wurden: „Wie geht’s dir?“ – und sich nicht getraut haben, ehrlich zu antworten.

Manchmal ist es ein einziger Tanz, der ein ganzes Leben begleitet.
Johann und Anna verband einst ein Moment voller Leichtigkeit, ein Tanz, der niemals ganz verklang — auch wenn das Leben sie in verschiedene Richtungen trieb. Jahrzehnte später, gezeichnet von der Zeit, begegnen sie sich wieder: bei einem Tanzabend im Altenheim Sonnenblick.
Ein Abend voller Erinnerungen, alter Lieder und leiser Geständnisse beginnt. Zwischen den Schritten, Blicken und verschwiegenen Worten fügen sich die Bruchstücke eines verpassten Lebens zu einem zarten Ganzen.
„Der letzte Tanz“ ist eine stille, berührende Geschichte über das, was bleibt, wenn die Zeit vergeht — über Liebe, Abschied und den Mut, sich auch am Ende noch einmal zu begegnen.

Was, wenn die größte Hürde nicht das Verzeihen anderer ist – sondern sich selbst zu vergeben?
Helena Merten lebt in einer stillen Welt aus Schuld und Routinen. Seit dem tragischen Verlust ihrer Schwester sind die Farben ihres Lebens verblasst.
Doch eines Tages bringt eine unscheinbare Begegnung einen leisen Riss in ihre Mauer aus Schmerz. Ein fremdes Buch, eine junge Frau, eine unausgesprochene Frage – und ein Weg, den sie längst für unmöglich gehalten hat: der Weg zurück ins Leben.
"Vergeben. Vielleicht." erzählt mit berührender Zartheit von Schuld, Verlust und der leisen Hoffnung, die in uns weiterlebt, auch wenn wir sie vergessen haben.
Ein stilles, bewegendes Buch über Trauer, Mut und die Kunst, sich selbst eine neue Chance zu schenken.

Das Waldfest - Eine Fabel für Groß und Klein ist eine Geschichte über Freundschaft und das friedliche Beisammensein. In einer Welt ohne Eile und Erklärungen begegnen sich Tiere, die jeweils auf ihre eigene Weise lernen, loszulassen, zu teilen und Raum füreinander zu halten. Das Buch richtet sich an Kinder und Erwachsene gleichermaßen. An alle, die Geschichten mögen, in denen nicht alles gesagt wird und dennoch alles da ist. Eine Einladung zum Innehalten. Zum Lesen. Zum Dasein.

Ein Roman von Kira Nyenstad
Manchmal sind die stillsten Räume voller Liebe.
Ein Kind liegt im Krankenhausbett, die Welt schrumpft auf vier Wände — und doch bleibt in diesem kleinen Raum Platz für alles, was das Leben ausmacht: Nähe, Erinnerungen, kleine Wünsche und große Gefühle. Es sind die letzten gemeinsamen Tage, getragen von zärtlicher Hoffnung und dem Wissen, dass Abschied nicht das Ende ist.

Mia liebt Geschichten. Doch als sie in der Schule das Lesen lernen soll, beginnt ihr größtes Abenteuer – und zugleich ihre größte Herausforderung. Die Buchstaben tanzen vor ihren Augen, die Worte entziehen sich ihr, und mit jedem Tag wächst der Druck der Lehrer. Warum scheint es für alle anderen so einfach, nur für sie nicht?
Als Mia beinahe den Mut verliert, entdeckt sie, dass es mehr als nur eine richtige Art gibt, Geschichten zu sehen. Mit Hilfe eines besonderen Menschen begreift sie, dass ihre Art zu lesen kein Hindernis, sondern eine einzigartige Gabe ist.
Eine berührende Geschichte über Mut, Selbstvertrauen und die Magie der eigenen Perspektive.

Schach ist eines der spannendsten und strategischsten Spiele der Welt – doch am Anfang kann es ganz schön kompliziert wirken. Keine Sorge, dieses Schachlexikon für Kinder und Anfänger hilft dir dabei, die wichtigsten Begriffe einfach und verständlich zu lernen!
Von „Abzugsschach“ bis „Zugzwang“ findest du hier 80 Begriffe rund um das königliche Spiel – leicht erklärt und mit vielen nützlichen Tipps für deinen Schachstart.

